BYD halbiert Januar-Verkäufe – Geely zieht am Markt vorbei

BYD halbiert Januar-Verkäufe – Geely zieht am Markt vorbei

Was ist passiert?

BYD verkaufte im Januar 205.518 New Energy Vehicles (NEVs), ein Rückgang von 30,67 % im Jahresvergleich und 50,45 % im Monatsvergleich. Die reinen Batterie-Pkw (BEVs) kamen auf 83.249 Einheiten, minus 33,60 % gegenüber dem Vorjahr und minus 56,35 % gegenüber Dezember. Gleichzeitig lagen BYDs Power‑ und Energiespeicher-Batterieinstallationen bei 20,187 GWh, was zwar ein Plus von 30,15 % gegenüber dem Vorjahr, aber ein Minus von 26,20 % gegenüber Dezember bedeutet.

Warum das wichtig ist

Der Rückgang fällt in eine Phase struktureller Veränderungen: Seit 2026 gilt für viele NEV-Käufer in China wieder ein Kaufsteuersatz von 5 % statt vollständiger Befreiung, und Ende 2025 liefen staatliche Eintausch‑Subventionen aus – beides hat Nachfrage verschoben. Teslas China‑Produktion lag im Januar bei 69.129 BEVs (plus 9,3 % YoY) und die geschätzten weltweiten Tesla‑BEV‑Lieferungen von etwa 120.000–145.000 übertrafen BYDs BEV‑Zahlen deutlich, was die Wettbewerbslage zusätzlich verschärft.

Produktion, Export und Technologiehintergrund

Rund 40.000 der BYD‑BEVs gingen laut Berichten in den Export, sodass die inländischen BEV‑Lieferungen bei etwa 43.000–50.000 liegen dürften. Die Zunahme der Batterieinstallation auf Jahresbasis zeigt, dass BYD seine Produktionsbasis und Energiespeicher‑Aktivitäten ausbaut, auch wenn die Monatszahlen schwächer ausfielen. Das legt nahe, dass die Kapazitäten vorhanden sind, die Auslastung aber kurzfristig witterungs‑ und saisonal bedingten Nachfrageschwankungen unterliegt.

Konkurrenz, Preisdruck und Marktbewegungen

Geely verkaufte im Januar mehr als 270.000 Fahrzeuge inklusive Marken wie Galaxy und Zeekr und exportierte über 60.000 Fahrzeuge – ein deutliches Signal, dass Geely Marktanteile gewinnt. Modelle wie der Geely Xingyuan (Galaxy EV) greifen besonders das untere Preissegment an und treffen damit BYD. Gleichzeitig melden Aito über 40.000 Auslieferungen im Januar (+80 % YoY), Xiaomi rund 39.000, Leapmotor 32.059 und Nio 27.182 Einheiten – die Konkurrenz ist breit und aggressive Preispolitik sowie Nachfrageschwäche belasten Margen.

Chancen und Risiken für BYD und den Markt

Positiv für BYD bleibt die starke Batteriekompetenz und die Exportreichweite, was in langfristig wachsender Nachfrage münden kann. Kurzfristig drohen aber Margendruck durch Preiskämpfe, saisonale Eintrübung vor dem Lunar New Year (16. Februar 2026) und die Normalisierung staatlicher Anreize. Für den gesamten NEV‑Markt bedeutet das: Konsolidierung, stärkere Segmentierung nach Preis und Features sowie mehr Druck auf schwächere Anbieter.

Wie siehst du die Zukunft von BYD und dem chinesischen NEV‑Markt?

Quelle: https://www.nextbigfuture.com/2026/02/byd-half-as-many-cars-sold-in-january-from-december-with-tough-competition-from-geely.html

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