OpenAI investiert in Merge Labs: Sam Altmans Start-up will Gehirn per Ultraschall an Computer koppeln

OpenAI investiert in Merge Labs: Sam Altmans Start-up will Gehirn per Ultraschall an Computer koppeln

Was ist passiert?

Am Donnerstag gab OpenAI bekannt, in Merge Labs zu investieren. Das neu aufgetauchte Unternehmen ist aus dem Stealth-Modus getreten und bringt 252 Millionen US-Dollar an Finanzierung mit, getragen von OpenAI und weiteren Investoren. Mitbegründer von Merge Labs ist Sam Altman, der CEO von OpenAI und Milliardär. OpenAI will mit dem Start-up zusammenarbeiten, um Technologien zu entwickeln, die Gehirne mit Computern verbinden.

Warum das wichtig ist

Die Verbindung von Gehirn und Computer gilt als einer der folgenreichsten Technologietrends der nächsten Jahre, weil sie neue Schnittstellen für Kommunikation, Medizin und Produktivität eröffnen könnte. Dass OpenAI direkt in ein solches Projekt investiert und eng mit dem Gründer des Unternehmens kooperiert, signalisiert, wie hoch die Priorität dieses Feldes für Big Tech geworden ist. Die Größenordnung der Finanzierung — viertel Milliarde US-Dollar beim Start — zeigt, dass Kapitalgeber das Potenzial für disruptive Anwendungen sehen.

Technischer und strategischer Hintergrund

Merge Labs verfolgt nach eigenen Angaben einen Ultraschallansatz, um sowohl aus dem Gehirn zu lesen als auch in es hineinzuschreiben. Ultraschall wird als möglicher Weg diskutiert, neuronale Signale zu beeinflussen oder zu messen, ohne tief implantierte Elektroden zu verwenden, weshalb das Verfahren besondere Aufmerksamkeit erhält. Strategisch verbindet die Partnerschaft mit OpenAI Kompetenzen aus KI und Neurotechnik, sodass Software‑Centriche Lösungen und Datenanalyse eine große Rolle spielen dürften. Konkrete technische Details, klinische Ergebnisse oder Zeitpläne nannte die Ankündigung nicht.

Chancen, Risiken und Marktfolgen

Potenzielle Chancen liegen in Anwendungen für Menschen mit neurologischen Erkrankungen, Kommunikationshilfe für Gelähmte oder neuen Formen der Mensch‑Maschine‑Interaktion. Gleichzeitig werfen solche Projekte ethische, datenschutzrechtliche und sicherheitstechnische Fragen auf — etwa wer Zugriff auf Hirndaten erhält und wie Manipulationen verhindert werden. Finanzmärkte und Konkurrenten könnten in den kommenden Monaten aufgehend reagieren, weil die hohe Anfangsfinanzierung andere Firmen und Investoren anzieht. Wie praktikabel und sicher Ultraschall‑BCI‑Systeme langfristig sind, bleibt jedoch offen und erfordert transparente Forschung und Regulierung.

Wie siehst du die Zukunft von Gehirn‑Computer‑Schnittstellen — Chance oder Risiko?

Quelle: https://www.wired.com/story/openai-invests-in-sam-altmans-new-brain-tech-startup-merge-labs/

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